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Autor: Hans Peter Sperber - Datum: 05.12.2017, 20:26 Uhr:
Sherman Noir, Schwips und ein Award
Berlin, 27.11.2017
Im Berliner Musiklokal Kastanienwäldchen ging es wieder hoch her, der Rockstar Sherman Noir hatte zu seiner „Living Room Session“ geladen. Dieses Mal folgten gleich drei Musiker seiner Einladung. Zusätzlich gab es noch ein besonderes Ereignis zu feiern.
Sherman eröffnete und sang mit seiner charismatischen Stimme viele seiner Hits, unter anderem „Fire and rain“, „Hello Josephine“, sowie die Erfolge „Keep your hands off my facebook-account“ und „100.000 butterflies“. Bei diesen zwei Songs sang das ganze Publikum begeistert mit und so wurde Sherman von einen großen Chor begleitet. Für die Fans war sehr interessant, dass nächstes Jahr das neue Album von Sherman Noir und seinen Highway Surfern rauskommen wird. Dazu wird es in Berlin am 16.6. 2018 im Ernst Reuter Saal Reinickendorf ein großes Record- Release- Konzert geben. Als kleine Kostprobe präsentierte Sherman seinen Gästen den Song „Flowers in the rain“, eine sehr gefühlvolle Ballade. Die Leute lauschten ergriffen.

Ilka Posin hatte an diesem Abend ein Konzept. Ein glasklares sogar. All ihre Songs behandelten das Oberthema Alkohol, ein perfekt gemischter Cocktail, zu dem das hocher.otische Timbre ihrer Stimme perfekt passt. „Live music and cold beer“, der erste Song aus dieser Reihe, beklagt das ständige, schleichende Verschwinden vieler Musikkneipen in Berlin. Der Song stammt aus dem Repertoire des Duos Polydeluxe, das sind Ilka Posin und Karl Neukauf und entstand letztes Jahr als Reaktion auf das Musikverbot für die „Straßenbahn“- eine traditionelle Livemusiklocation in Wilmersdorf. Die später folgende Ballade „Drunken Angel“, im Original von Lucinda Williams, einer von Posin sehr verehrten Musikerin, behandelt das bunte Leben und Sterben des stadtbekannten Musikers Blaze Foley, er wurde am Ende dann auch konsequenterweise das Opfer einer Kneipenschießerei.
Die kräftigsten Drinks schenkte Posin mit dem John- Vaughan Song „Me and Wiskey“ aus. Das begeisterte Publikum im dicht gefüllten Kastanienwäldchen dankte es ihr mit lautstarkem Mitsingen. Ruhiger ließ sie es mit ihrem letzten Titel angehen. Dallas Wayne´s Theorie, dass es beim plötzlichen Scheitern einer Beziehung eigentlich nur die Erklärung gäbe, dass Gott am Vortag betrunken gewesen sei und damit alles ruiniert hätte, überzeugte die Zuhörer nur bedingt. Das Konzept von Ilka Posin hingegen überzeugte voll - die Cover und Eigenproduktionen wirkten absolut authentisch. Alles ist stimmig und so richtig überrascht wäre niemand, beschrieben die Songs echte Begebenheiten aus Ilkas Leben.
Mitten in der Show gab es eine Riesen- Überraschung für den Besitzer des Kastanienwäldchens. Norbert Raeder wurde für sein soziales Engagement von den Preisüberbringern der Lotto Berlin Aktion mit dem „Zum- Glück- Berliner- Award 2017“ ausgezeichnet. Diese Organisation zeichnet Berliner aus, die sich besonders stark sozial engagieren, wie Norbert Raeder. Über die Website von „Zum Glück Berliner“ können die Bürger Vorschläge einbringen, über die die User abstimmen und so den Preisträger bestimmen können.
Simone Grieger- eine der Preisverleiherinnen- fand sehr emotionale und liebevolle Dankesworte für Norbert Raeders soziales Engagement, die nicht nur Norbert sehr berührt haben.
Nicht verschweigen will ich natürlich, dass an diesen Showabend auch der Sänger Edgar von Edgar und Marie mit wunderschönen aussagekräftigen deutschen Titeln dabei war.
Zum ersten Mal bei den „Living room sessions“ dabei war Lisbeth Richter. Sie sang Cover und eigene Songs in englischer Sprache.
Wer Sherman Noir live und umsonst mit Streichorchester erleben will, der komme am Sonntag, dem 17. Dezember in die Gropius-Passagen. Mit dabei: Ilka Posin am Cajon.
Bericht: Hans Peter Sperber
Fotograf: David Matschinski