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Autor: Markus - Datum: 09.11.2014, 20:33 Uhr:
Piercingwunsch
Das Piercen ist und bleibt keine leichte Entscheidung. Aber zum Glück ist Piercing im Gegenteil zum Tätowieren eher Rückgängig zu machen. Aus diesem Grund ist die Entscheidungsschwelle mittlerweile auch wesentlich niedriger. Als Folge ist festzuhalten, dass es immer mehr Jugendliche schon mit 14-15 Jahren sich ein Piercing wünschen. Die meisten scheitern jedoch an den Eltern, viele sogar am Lehrer und Schulpersonal, das diesbezüglich immer noch ein „Wörtchen“ mitzureden hat.
Nun stellt sich die Frage: die Mutter die ihrer Tochter im Alter von nur ein paar Tagen – meist noch auf der Geburtsstation- die Ohrläppchen durchstechen ließ, verbietet ihr jetzt weitere Löcher in demselben Ohr stechen zu lassen, oder ein Nasenpiercing zu tragen. Wo liegt hier die Logik? Oder der Klassenlehrer der sich über das Augenbrauenpiercing aufregt obwohl der Schüler einen 1 er in seinem Fach schreibt ? Seit wann werden die Menschen anhand ihrer körperlichen Vorlieben beurteilt?
Solche Jugendliche wollen durch das Tragen von Piercings auffallen. Etwas ihrem Alter entsprechend sehr normales. Es gibt, wie wir alle wissen, viel schlimmere Dinge als Piercings und Tätowierungen die in diesem Alter passieren können. Auch so wird in jedem Piercing Salon die Einverständniserklärung der Eltern und deren Ausweis verlangt.
Es gibt nachwievor eine große Verantwortung bezüglich der Kindererziehung die wir tagtäglich zu tragen haben und der wir gerecht werden müssen. Den Kindern sollte der Weg durchs Leben erklärt und gezeigt werden. Dem 16-jährigen das Tragen von Piercing verbieten, gehört sicherlich nicht dazu. Damit verschieben wir nur den Zeitpunkt bis zur Volljährigkeit. Dann werden wir gar nicht mehr gefragt. Die Aussage „dann kannst du machen was du willst, es interessiert mich nicht mehr..“ ist nicht nur falsch sondern auch unwahr. Der richtige Weg in einer solchen Situation wäre den Sohn oder die Tochter über die Risiken aufzuklären, dann aber der Entscheidung nicht im Wege zu stehen. Sollten wir wünschen auch weiterhin gefragt zu werden…