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Autor: Joulina - Datum: 15.10.2015, 09:40 Uhr:
Kirchenbekleidung
Die Geschichte der Kirchenkleidung ist spannend, denn eines der bekanntesten Stücke der Priesterkleidung ist zweifelsohne wohl der Talar. Der Talar ist jedoch nicht immer gleich geschnitten und unterscheidet sich in der Ausführung individuell. Während beim Collarhemd nicht viel Unterschiede sind, besitzt der typische Talar aus Württemberg Knöpfe, die man deutlich sehen kann und gezogene Falten. Ein Talar aus der Pfalz oder Bayern hat verdeckte Knöpfe und einen samtenen Schulterbesatz. Das Herzstück der Priesterkleidung, der Talar, ist ein dunkles Obergewand, das bis zu den Knöcheln reicht und weite Ärmel aufweist.

1811 schrieb der preußische König Friedrich Wilhelm III. den Pfarrern in seinem Herrschaftsgebiet vor, dass sie als Dienstkleidung alle einen schwarzen Talar zu tragen hätten. Als Oberhaupt der Evangelischen Kirche konnte er diese Anordnung treffen, die ihm 1843 der bayerische König gleichtat.

Weitere Informationen auf: http://www.wasmer.de

Weitere Bestandteile der Priesterkleidung neben der Paramente ist die Stola, die über beiden Schultern herabhängt und das Joch symbolisiert, das Jesus Christus auf sich nahm. Das Beffchen ist wie das Collarhemd Teil der offiziellen Amtstracht. Abgeleitet vom niederdeutschen Wort Beffe für Schultermantel besteht das Beffchen aus zwei weißen Stoffstreifen. Das Beffchen ist mit dem Erlass des preußischen Königs Teil der Dienstkleidung und somit fester Bestandteil der Priesterkleidung.

Das moderne Beffchen kann heute unterschiedlich getragen und befestigt werden – zum Binden, Aufstecken und Knöpfen. Es diente zum Schutz der Kleidung, da zu dieser Zeit der Bart gepudert wurde. Das lutherische Beffchen hat heute eine symbolische Bedeutung, denn es verdeutlicht auf einer Seite das Gesetz, auf der anderen Seite das Evangelium.