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Autor: Hellmich-Presse (n.V.) - Datum: 12.12.2015, 15:43 Uhr:
Buchpräsentation: CARS ...Freiheit – Stil – Power – Bewegung - Farbe
Stephen Bayley

Delius Klasing Verlag, Bielefeld
1. Auflage
384 Seiten, Format 26,7 x 29 cm,
gebunden in Schuber
€ 29,90 (D) / € 30,80 (A)
ISBN 978-3-7688-2623-5

Autoschmaus
Was ist ein Auto? Ein Fortbewegungsmittel, sagen die Nüchternen. Mehr als ein Auto, behauptet die Werbung. Der Deutschen liebstes Spielzeug, lästern die Spötter. Umweltsünde, tadeln die Grünen.
Arthur Drexler meint: Autos sind hohle, rollende Skulpturen.
„Cars“. Der Titel dieses Buch-Boliden aus dem Delius Klasing Verlag stellt eins von vornherein klar: Hier geht es nicht so sehr um Fahrvergnügen und Fahrzeugtechnik. Hier geht es um mehr: um das Auto als Sinnbild menschlicher Sehnsüchte und Wünsche, das Auto als Kult, das Auto als Kunstwerk.
Kunst ist zeitgebunden. Kunst heute trennt nicht mehr zwischen Schmuck und Nutzen. Umso bestimmter ändert sie sich mit der Zeit. Dies macht „Cars“ augenfällig mit seiner chronologisch geordneten Galerie erstaunlicher Autos im Spitzendesign. Darunter sind natürlich die Topmodelle jeder Epoche: Lincoln Zephyr (1939), Lancia Aurelia (1951), Jaguar E-Type (1961). Doch hat dieses Jahr auch erschwinglichere Schmuckstücke zu bieten:
NSU Prinz oder Renault R4.
Alle Modelle werden hier gleichbehandelt, ob Käfer oder Rolls Royce: Jedes wird über vier Seiten präsentiert, mit einer Totalansicht und einem einordnenden Text. Dem folgen fotografische Detailstudien. So wird jedes Modell in seinem individuellen Charakter erkennbar. Zugleich entfaltet sich im Lauf der fast 400 Seiten ein Album, das die Geschichte des Automobil-designs und damit die Entwicklung des Schönheitssinns des 20. Jahr-
hunderts in opulenter Weise dokumentiert.
In diesem Sinne ist das Werk von Stephen Bayley ein Kunstkatalog, und entsprechend ist es aufgemacht: im Schuber und mit Velourseinband. Zugleich zeigen der Autor und sein Fotograf Tif Hunter, dass der Geschmack dem Wandel unterworfen ist, nicht aber das Verlangen nach Eleganz und ebensowenig das Stilempfinden und die Ideenvielfalt der Designer. Mögen die heutigen Autos auch ganz anders aussehen als die vor 60 Jahren: Sie sind nicht unbedingt weniger aufregend. Manche sind ein Augenschmaus. So wie
dieses Buch.
Fazit:
Wer dieses Buch gelesen ( und genossen ) hat, wird verstehen, warum das Auto die definierende Kunstform des 21. Jahrhunderts ist.
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